Häufige Fragen

Fragen, die du dir vielleicht stellst

Hier beantworten wir kurz und ehrlich, was uns am häufigsten gefragt wird — auch die unbequemen Fragen. Findest du deine Frage nicht, schreib uns einfach an hallo@ozeankind.de.

Deine Spende

Was macht Ozeankind mit meiner Spende?

Deine Spende trägt unsere Umweltbildung: Workshops, Unterrichtsmaterial und unsere Recycling-SwopShops, in denen Kinder lernen, dass Plastikmüll einen Wert hat. Dazu kommen CleanUps in Deutschland und auf Sansibar. Wir arbeiten dafür eng mit unserer Partnerorganisation Ocean Kind Zanzibar Organization (OKZO) und lokalen Partnern zusammen.

Kann ich meine Spende steuerlich absetzen?

Ja. Ozeankind e.V. ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden sind nach § 10b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig.

Wenn du beim Spenden deine E-Mail-Adresse angibst, schicken wir dir einmal im Jahr, meist zu Jahresbeginn, automatisch eine Spendenbescheinigung per Mail. Du musst sie nicht anfordern.

Für Beträge bis 300 Euro genügt dem Finanzamt ohnehin dein Kontoauszug.

Wie kann ich sicher sein, dass meine Spende ankommt?

Wir veröffentlichen unsere Jahresberichte und Finanzzahlen offen auf der Transparenz-Seite und sind Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Dazu teilen wir regelmäßig Updates aus den Projekten.

Wie hoch sind eure Verwaltungskosten?

Der Großteil der Mittel fließt direkt in die Projekte. Wir halten den Verwaltungsaufwand bewusst gering und haben keine festen Büroräume. Eine feste Prozentzahl wäre wenig aussagekräftig, weil sie jährlich schwankt — den genauen Wert findest du in jedem Jahresbericht.

Unsere Arbeit auf Sansibar

Euer SwopShop-Projekt — ist das nicht Kinderarbeit?

Nein. Die Kinder sammeln freiwillig und in ihrer Freizeit, niemals statt der Schule. Wir registrieren jedes Kind, alle Eltern unterschreiben ihr Einverständnis, und die Teilnehmerlisten gehen regelmäßig an die Schulen — so stellen wir sicher, dass die Kinder weiter zur Schule gehen, und können eingreifen, falls nicht. Nach der Definition von UNICEF ist Kinderarbeit eine Tätigkeit, die das Kindeswohl gefährdet oder Schulbesuch verhindert. Unser Projekt tut das Gegenteil: Es stärkt Umweltbewusstsein und gibt Kindern Zugang zu Schulmaterial, Kleidung und Hygieneartikeln.

Regt ihr mit den SwopShops nicht zum Müllproduzieren an?

Diese Gefahr sehen wir nicht. Auf Sansibar fehlt eine funktionierende Müllinfrastruktur — es gibt keine Müllabfuhr, der Müll landet oft in der Umwelt oder wird offen verbrannt. Für die meisten Menschen vor Ort hat Müllvermeidung keinen Raum, solange Grundbedürfnisse Vorrang haben. Deshalb setzen wir zuerst beim Bewusstsein an: dass Müll nicht in die Natur gehört und dass Plastik einen Wert hat. Genau das leisten SwopShops, Cashback-Programme, CleanUps und Umweltbildung.

Was passiert mit dem gesammelten Müll?

Das hängt vom Ort ab — unsere Prämisse ist: Müll ist überall besser aufgehoben als in der Natur. In Deutschland geht er ins reguläre Abfallmanagement, auf Sansibar streben wir die beste lokal realistische Lösung an.

  • PET wird zu Flakes verarbeitet
  • HDPE wird zu neuen Gegenständen verarbeitet
  • Glas wird verkauft
  • Organik wird kompostiert
  • Restmüll wird mangels Alternative verbrannt

Über Ozeankind

Wer hat Ozeankind gegründet und warum?

Marina und Micha haben Ozeankind 2018 gegründet, nachdem sie auf einer Reise 2016 die Folgen der Plastikverschmutzung mit eigenen Augen gesehen hatten. Die ganze Geschichte liest du auf unserer Seite Unsere Geschichte.

Wie unterscheidet ihr euch von anderen Umweltorganisationen?

Wir sehen Umweltschutz als Bildungsaufgabe, nicht als Müllsammeln. Und wir sprechen offen über die globalen Zusammenhänge: Woher kommt der Müll, wo landet er, wer trägt die Lasten? Kinder können das verstehen — und wer es versteht, sucht bessere Lösungen als ein schlechtes Gewissen.

Welche Erfolge habt ihr bisher erzielt?

6.800 Kinder profitieren von unseren Programmen auf Sansibar, wo wir sechs Recycling-SwopShops betreiben. Über CleanUps in Deutschland und international haben Kinder und Freiwillige zudem mehr als 500 Tonnen Müll aus der Natur geholt.

Stand: Juni 2026

Mitmachen

Kann ich mich aktiv engagieren?

Ja. Du kannst dich an unseren Stützpunkten in Berlin und Kiel engagieren oder eine eigene CleanUp-Aktion organisieren. Wenn du Ozeankind in deiner Stadt sichtbar machen willst, melde dich. Und wenn du Sansibar besuchst und unsere Projekte sehen möchtest, stellen wir gern den Kontakt zu unserer Projektmanagerin vor Ort her.

Wie bleibe ich über eure Arbeit auf dem Laufenden?

Wir teilen regelmäßig Updates auf der Aktuelles-Seite, in den Jahresberichten und auf Social Media. Am direktesten bleibst du über unseren Newsletter informiert.

Noch eine Frage offen?

Wir antworten in der Regel innerhalb von 48 Stunden.